Ertragsgutachten Wind
Windpotenzialstudien
Für größere Areale kann das Windpotenzial flächenhaft ermittelt und dargestellt werden, um Vorrangflächen für die Windkraftnutzung festzulegen oder um Windparkkonfigurationen zu planen oder zu optimieren.

Energieertragsberechnungen
Durch die Verbindung der Windverhältnisse mit dem Leistungsverhalten einer Windkraftanlage werden Jahresenergieerträge für verschiedene Anlagentypen mit unterschiedlichen Nabenhöhen und unter Berücksichtigung besonderer Betriebszustände berechnet.
Windparkberechnungen
Windkraftanlagen in Windparks weisen gegenseitige Abschattungen auf. Diese Verluste müssen bei der Planung durch geeignete Modelle bestimmt und minimiert sowie bei der Ertragsberechnung berücksichtigt werden.
Langzeitbezug
Private Windmessungen und Betriebsdaten von Vergleichswindanlagen liegen in der Regel nicht für einen langjährigen Zeitraum vor (10-30 Jahre).
Deshalb werden Wind- und Betriebsdaten kurzer Zeiträume mit Hilfe von Indices oder langjähriger Zeitreihen von Wetterstationen abgeglichen.
Turbulenzberechnung
Bei der Turbulenz handelt es sich um ungeordnete Schwankungen der Windgeschwindigkeit in der sich Wirbel unterschiedlicher Größe überlagern.
Die Messung der Turbulenz am Standort ist gegenüber der Abschätzung aus Geländeparametern das genauere Verfahren.
Die natürliche Turbulenz wird durch die Geländeform, Rauigkeiten und Rauigkeitssprünge, Hindernisse sowie die Stabilität der Luftschichtung beeinträchtigt.
Sie ist abhängig von der Höhe über Grund und der Windgeschwindigkeitsverteilung.

Nachweis des 60%-Referenzertrags
Für den Nachweis des 60%-Referenzertrags in Deutschland gemäß den Anforderungen des EEG wird in einer Energieertragsberechnung die Energieertrag für eine frei angeströmte WEA bei 100% Verfügbarkeit auf Basis der Technischen Richtlinie TR6 der FGW ermittelt und dem sogenannten Referenzertrag der geplanten Anlage gegenübergestellt.
Unsicherheitsbetrachtung
Sowohl Messungen als auch Berechnungen weisen Unsicherheiten auf. In der Unsicherheitsbetrachtung werden die einzelnen Komponenten der Berechnung wie Ausgangsdaten, Waspmodell oder Leistungskurve bewertet. Aus den Unsicherheiten der einzelnen Komponenten wird die Gesamtunsicherheit einer Ertragsberechnung ermittelt.
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